Iraner in Deutschland


Die Diskussionen, die um den Wahlkampf um Roland Koch entstanden sind, fanden nicht nur in den Medien statt, sondern auch sehr intensiv in vielen Migranten-Communities – auch und verstärkt in iranischen Communities, in denen sehr differenziert und tiefgründig alles hinterfragt worden ist, was mit dem Begriff “Integration” und “eigene, kulturelle Identität” zu tun hat. Selbst bei den eigentlich sehr integrationsbereiten Iranern machte sich eine Art Trotzreaktion gegenüber der deutschen Definition von Integration breit.

Vor allem Migranten, die aus islamisch geprägten Regionen kommen, scheinen sich in den letzten Jahren zunehmend mit einem anderen Spiegelbild wahrnehmen zu müssen, das ihnen die deutsche Gesellschaft – gehetzt von den einseitigen Medienberichten – vorsetzt: Das Spiegelbild des angstauslösenden, unberechenbaren “Islamisten”, in dem die Bombe quasi schon einsatzbereit tickt und der nur auf die nächst beste Gelegenheit wartet, die Werte einer “verhassten”, liberalen Gesellschaft demonstrativ in die Luft zu sprengen.

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