Metal Revolution for Iran


 

Heavy-Metal-Fans im Iran leben gefährlich. Das Regime verfolgt sie als »Teufelsanbeter« und führt regelmäßig Razzien auf illegalen Konzerten durch. Trotz Zensur und Repression hat sich dort eine Metal-Szene etabliert und immer mehr politisiert. Um diese Subkultur zu unterstützen, organisierten Exil-Iraner in Los Angeles eine »Metal Revolution for Iran«.

von Carl Melchers

Metal Sanaz macht keine halben Sachen. Sie steht auf der Bühne des Aura Nightclub in Studio City, Los Angeles, und zerreißt Bilder von Ayatollah Khomeini, anschließend hebt sie beide Hände zum Satansgruß. Die Heavy-Metal-V-Jane und gebürtige Iranerin mit dem bürgerlichen Namen Sanaz Valizadeh ruft zu einer »Revolution« in ihrem Herkunftsland auf. Ihre Augen sind stark geschminkt, die langen schwarzen Haare mit der breiten blonden Strähne zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. In ihren engen Latexhosen, den kniehohen Latexschnürpumps und der Lederkorsage sieht sie aus wie ein weib­licher Sidekick von Conan, dem Barbaren.

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