Sonntag (07.11.2010) wird in Burma „gewählt“


Zum ersten Mal nach zwanzig Jahren darf in Burma gewählt werden. Doch die Wahl ist eine Farce, denn die Militärdiktatur hat von vornherein bestimmten Gruppierungen verboten zu wählen und die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist im Hausarrest gefangen.

Der internationalen Presse ist die Wahlbeobachtung untersagt, man könne die Wahlen durchaus alleine durchführen, so der Vorsitzende der offiziellen Wahlkommission. Wenig glaubwürdig ist das, denn der Sieger steht bereits fest: Das Militär, das seit 50 Jahren das Land beherrscht.

Einzig das Internet könnte die Generäle in Bedrängnis bringen, denn Blogger wollen die Scheinwahl demaskieren: „Wir werden uns gegenseitig aus den Wahllokalen per Handy anrufen und uns über den Ablauf informieren. Wir werden uns SMS schicken, twittern und unsere Informationen ins Ausland bringen.“

Quelle

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