Der Physiker der Mullahs – Irans Atomprogramm und die deutschen Helfer


Gesendet: Das Erste, 18.01.2007, 23.45 – 00.30 Uhr

Der Iran auf dem Weg zur Bombe. Wer will die Mullahs noch stoppen?
Vor zehn Jahren, als das iranische Atomprogramm in den Kinderschuhen steckte, hätte es noch eine Chance gegeben. Zu diesem Ergebnis kommt story-Autor Egmont R. Koch, der in seinem Film die völlig unbekannte Geschichte jenes iranischen Atomphysikers erzählt, der Teherans streng geheimes Nuklearprojekt in den achtziger Jahren startete – mit Hilfe deutscher Ingenieure und Firmen. Mitte der Achtziger entstand in Köln und Hanau ein Netzwerk, in dem auch der umstrittene pakistanische Atomwissenschaftler Abdul Qadeer Khan dem Iran bei der Entwicklung von Kernwaffen half. Khan besaß das Know How, seine deutschen Helfer konnten die notwendige Technologie liefern.

1992 setzte sich der „Physiker der Mullahs“ in die USA ab, lebt seitdem an einem geheimen Ort. Der Überläufer packte nach seiner Flucht umfassend bei der CIA aus. Seitdem waren die wahren Absichten der iranischen Regierung in Washington bekannt. Wäre damals die Atomenergiebehörde in Wien über die amerikanischen Erkenntnisse informiert worden, hätte sie in Teheran intervenieren und Druck machen können. Doch die US-Administration behielt ihr Wissen lieber für sich.

Egmont R. Koch ist es gelungen, den Überläufer aufzuspüren und mit ihm zu sprechen. Erstmals äußert sich in der story auch der stellvertretende Generaldirektor und Chefkontrolleur der Wiener Atomenergiebehörde Olli Heinonen über seine Ermittlungen.

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