Stuxnet: Iran gibt Schaden an Atomanlage zu


Lange hat die iranische Regierung einen gezielten Virusangriff auf seine Nuklearanlage in Buschehr dementiert, jetzt kam eine Bestätigung von höchster Stelle. Der iranische Präsident selbst hat gestern im Gespräch mit Journalisten in Teheran zugeben müssen, dass Stuxnet nicht nur sein Ziel getroffen, sondern auch Schaden angerichtet hat.

Reuters zitiert Mahmoud Ahmadinedschad mit den Worten: „Sie waren darin erfolgreich, bei einer begrenzten Anzahl von Zentrifugen Probleme an der Software zu verursachen.“ Die Angreifer hätten Böses im Sinne gehabt, zum Glück hätten seine Experten aber den Angriff entdeckt und heute würde ein ähnlicher Angriff nicht mehr möglich sein, so der Präsident weiter.

Das im Juli dieses Jahres entdeckte Stuxnet-Virus hatte nach mittlerweile einhelliger Meinung von Security-Experten Irans Atomanreicherungsanlage in Buschehr im Visier. Es gilt als die ausgeklügelste Malware, die je produziert wurde. Nach einer anfänglichen Bestätigung des Angriffs haben offizielle Stellen sogar die Existenz von Stuxnet negiert und es als PR-Trick abgetan. (mo)

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