Der Iran implodiert wie einst die DDR – und keiner merkts


Ich habe schon nach der ersten “Stop the bomb” im gehackten alten FdoG-Blog darauf hingewiesen: Der Iran implodiert, wenn er sich seinen Sicherheitsapparat und die Subventionierung von Benzin und Lebensmitteln nicht mehr leisten kann. Letzteres hat Machmut jetzt angekündigt. Mit 73 Mrd. € Subventionen erkaufen sich die Mullahs die Friedhofsruhe. Die erwirtschaften sie offensichtlich nicht mehr. Die Nuklear-Strategie kann nur noch einen Zweck haben: Dass wenigstens die verhassten Israelis mit den Mullahs untergehen. Das wird nicht gelingen

Der Vergleich mit der DDR ist auch in anderen Bereichen plausibel. Nur hatte die kein Öl, mit dem sie den Untergang verzögern konnte. Es handelt sich beim Iran um eine Zentralverwaltungswirtschaft, die sich von der sowjetischen Typs nur in wenigen Punkten unterscheidet. Zunächst stehen die meisten “Betriebe” nicht im Volkseigentum sondern gehören Bruderschaften und Milizen. Die investieren die Gewinne aber nicht, um die Produktivität zu erhöhen, sondern kaufen davon japanische Enduros und Schlagstöcke, mit denen sie bei Bedarf auf  ”aufständische” einschlagen können.

Das erklärt auch die unterschwelligen Sympathien der deutschen Grünen/Linken von Hugo Chavez und anderen Weltverschwörern. Schließlich handelt es sich nicht um eine soziale Marktwirtschaft.

Allerdings ist Privateigentum im Iran nicht ausdrücklich verboten. Und die Mullahs erlauben sogar den Besitz von Fremdwährungen. Das führt zu einer Inflation von alljährlich 20%, die vor allen Dingen daraus resultiert, dass die Iraner, die keinen Zugang zu Dollar oder Euro haben, ihr überflüssiges Geld sofort in Grundstücke investieren. Dabei werden mittlerweile selbst die Grünstreifen zwischen zwei Fahrbahnen einer vierspurigen Strasse zu astronomischen Preisen gehandelt.

Der Iran hat immer mehr Geld für Ideologie ausgegeben als für Wirtschaft. Zunächst einmal hat der Krieg gegen den Irak erhebliche Ressourcen vernichtet und das Geld, das man gebraucht hätte, um neue moderne Raffinerien zu bauen. So reichten die Kapazitäten nicht einmal dazu aus, den im eigenen Land steigenden Bedarf zu decken. Man exportierte Rohöl, um einen Teil davon wieder als Benzin zu importieren. Die Preisdifferenz musste in harter Währung – also aus den Einnahmen aus dem Rohölverkauf – finanziert werden.

Ein erheblicher weiterer Teil der Staatseinnahmen wurden für Lebensmittelsubventionen aufgewendet. Auch hier findet sich eine Parallele zu den früheren Ostblock-Staaten, wo die Kosten für den täglichen Bedarf künstlich niedrig gehalten wurden. Damit wurden aber keine Einnahmen erwirtschaftet, um in die Produktion und in neue Erzeugnisse zu investieren.

Aufgrund der Inflation und der immer anfälligen Produktion steigt der Subventionsbedarf deshalb ständig an, bis sich der iranische Staat diese nicht mehr leisten kann. Die subventionieren Benzinpreise werden verdoppelt und die rationierte Menge deutlich verringert. An die Stelle der subventionierten Preise für Milch, Brot und die Grundnahrungsmittel sollen direkte Sozialtransfers an die Bedürftigen treten.

Die Revolutionsgarden und Milizen sind bereits aufgezogen, weil sie mit Aufständen rechnen. Der Anfang vom Ende des Regimes dürfte nun endlich gekommen sein. Wollen wir hoffen, dass es Machmut und den seinen nicht noch vorher gelingt, die Bombe fertig zu haben. Dann haben wir und sein Volk ihn so wie Kim il Yong noch ne Weile an der Backe.

Quelle

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