Kritik an Verstößen gegen Menschenrechte im Iran


Folter, Geißelung, Amputationen, Hinrichtungen Jugendlicher angeprangert

New York – Die UN-Vollversammlung hat die Lage der Menschenrechte im Iran scharf kritisiert. Die Vereinten Nationen seien „tief besorgt“ über die „schweren und wiederholten Verletzungen der Menschenrechte“, hieß es in einer am Dienstag (Ortszeit) verabschiedeten Resolution. Darin prangerte die UN-Vollversammlung vor allem den Rückgriff auf Folter und „unmenschliche und entwürdigende“ Methoden wie Geißelung oder Amputationen an.

Das UN-Gremium kritisierte zudem die hohe und stetig steigende Zahl der Hinrichtungen, mit der auch Minderjährige bestraft werden könnten. Darüber hinaus verurteilte die UNO willkürliche Verhaftungen und die Diskriminierung von Frauen im Iran. Für international großes Aufsehen sorgte in den vergangenen Monaten vor allem der Fall der zum Tode verurteilten Iranerin Sakineh Mohammadi Aschtiani. Sie soll wegen Ehebruchs gesteinigt werden.

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