„Was in Ägypten wahr war, sollte auch im Iran wahr sein“,


Barack Obama

Mit ungewöhnlich scharfer Kritik hat US-Präsident Barack Obama das harte Vorgehen iranischer Sicherheitskräfte gegen Oppositionelle verurteilt. „Sie schießen auf Menschen, verprügeln Menschen und sperren Menschen ein“, sagte er gestern zu den jüngsten Polizeiaktionen gegen Demonstratinen in Teheran.

Bei den Zusammenstößen am Vortag gab es mindestens zwei Tote. In der iranischen Hauptstadt forderten Parlamentsabgeordnete gestern gar die Todesstrafe für führende Oppositionelle. Spanien ist verärgert über die Festnahme eines spanischen Diplomaten in Teheran.

Ägypten als Vorbild

Obama ermutigte die Demonstranten im Iran und in anderen Staaten der Region, dem Beispiel Ägyptens zu folgen. „Was in Ägypten wahr war, sollte auch im Iran wahr sein“, sagte Obama in Washington. Die Menschen sollten ihre Meinung und ihr Leid ausdrücken sowie von ihrer Regierung Antworten verlangen können.

Er warf dem Iran Heuchelei vor. Das Regime tue so, als feiere es die Ereignisse in Kairo, schieße aber gleichzeitig auf Oppositionelle im eigenen Land.

Quelle

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